Die Funktionsweise der Kapitallebensversicherung
Die Kapitallebensversicherung war lange Zeit eine der wichtigsten Spar- und Versicherungsformen in Deutschland. Auch heute ist sie, allerdings mit sinkender Tendenz, noch weit verbreitet. Sie vereint die Vorsorge für Angehörige bei Todesfall mit Sparleistungen für das Alter bei Erleben.
Die Kapitallebensversicherung als Mischform
Das kennzeichnende Merkmal dieser Versicherungsart ist, dass Versicherungsnehmer in zweierlei Hinsicht mit ihr Vorsorge betreiben können. Bei Abschluss einer Police wird jeweils eine Altersgrenze angesetzt: Stirbt der Abschließende vor dieser, erhalten von ihm bestimmte Angehörige oder andere Personen eine Todesfallleistung. Erreicht er dagegen die vereinbarte Grenze, erhält er eine Einmalleistung. Eine solche Versicherung hat damit den Vorteil, dass eine ausgewählte Person wie zum Beispiel der Ehepartner oder die -partnerin für den tragischen Fall des Todes abgesichert ist. Oftmals sind Hinterbliebene nämlich nicht nur mit Trauer konfrontiert, sondern auch mit finanziellen Schwierigkeiten. Andernfalls kann sich der Versicherungsnehmer bei Überschreiten der Altersgrenze über eine zum Teil beträchtliche Summe freuen, welche einen guten Grundstock zur Alterssicherung darstellen kann.
Die Höhe der Leistungen
Bei den Leistungen ist zwischen Todes- und Erlebensfall zu unterscheiden. Todesfallleistungen sind im Vertrag klar in der Höhe definiert. Das gilt dagegen nur in beschränktem Maß, wenn der Versicherungsnehmer selbst Berechtigter der Leistungen ist. Eine gewisse Planbarkeit besteht aber dadurch, dass der Gesetzgeber Kapitallebensversicherungen reguliert. Die erbrachten Sparleistungen sind damit garantiert, zudem kommt ein zu gewährender Garantiezins von zurzeit 1,75 %. Allerdings sollten Kunden beachten, dass nur ein Teil ihrer Beiträge als Sparbeträge gelten. Abzuziehen sind davon unter anderem Provisionen und Kosten für die Verwaltung. Bei diesen 1,75 % handelt es sich um eine Mindestverzinsung: Darüber hinaus kann es bei einer Kapitallebensversicherung zudem Überschussbeteiligungen geben. Für diese gibt es von den Versicherern aber nur Prognosen, Kunden können diese nicht als sicher betrachten. Insgesamt ist festzustellen, dass die Kapitallebensversicherung in den letzten Jahren an Attraktivität verloren hat. Das liegt vor allem daran, dass der Garantiezins vom Gesetzgeber stark abgesenkt wurde. So betrug dieser Mitte der Neunziger noch 4 %.
Risikolebensversicherung online beantragen
Warum schließen Menschen eine Risikolebensversicherung ab? In erster Linie wohl deswegen, weil man auf unvorhergesehene Situationen vorbereitet sein möchte. Sei es, man baut ein Haus und man möchte den Partner absichern, falls dem anderen etwas passieren sollte und es zu einem Todesfall kommen könnte. Der andere Partner steht dann der ganzen Situation abgesichert gegenüber und kann wenigstens die Hausraten finanziell abdecken.
Aber man sollte sich auch generell finanziell absichern, das heißt, dass sich Eltern gegenseitig versichern, solange sie noch Kinder haben, die noch keinerlei eigene Einkünfte haben. So kann man als Eltern sicher sein, dass die Kinder nicht mittellos dastehen, falls ihnen etwas zustößt, z.B. ein Autounfall. Den ganzen Beitrag lesen
Risikolebensversicherung
Die Risikolebensversicherung ist eine Vorsorgeversicherung um Lebenspartner und Kinder im Todesfall finanziell abzusichern. Zum Schutz der Familie sollten gerade Alleinverdiener eine Risikolebensversicherung abschließen. Die Beiträge sind gering und können mit Zusatzbausteinen, wie zum Beispiel eine Berufsunfähigkeits- Zusatzversicherung, ergänzt werden. Es werden mehrere Formen der Risikolebensversicherung angeboten, die Klassische für einen Versicherten, die Verbundene bieten sich für zwei oder mehrere Personen an und die Restschulversicherung zur Absicherung eines Darlehens, zum Beispiel für eine Immobilienfinanzierung.
Mit einer Risikolebensversicherung können Sie eine optimale Vorsorge für Ihre Hinterbliebenen treffen.
